Whisky-Lounge: Einladung zu einer Genussreise
Blended Scotch, Bourbon, Single Malt: Wer sich mit Whisky beschäftigt, dem offenbart sich eine faszinierende Vielfalt des Geschmacks. Auch kulturhistorisch ist Whisky eine „Wissenschaft“. – Die TÜV SÜD Akademie lädt zu einem Tasting in der Whisky-Lounge: Genießer erfahren Interessantes zu den edlen Tropfen und haben die Gelegenheit Besonderes zu degustieren – am 10.10. und 21.11. in Nürnberg.
Wie entsteht ein Single Malt Whisky? Was ist der Unterschied zwischen einem Scotch und einem Bourbon? Tumbler oder Nosing Glass, mit oder ohne Eis: Wie genießt man das Getränk? Und wie kam es, dass es 1777 in Edinburg über 400 illegale Brennereien gab? – Beim Whisky ist es wie mit der Musik oder der Kunst: Je mehr man weiß, desto höher ist der Genuss. Um sich mit Whisky-Liebhabern und denen, die es werden wollen, auf eine sinnliche Genussreise in die Welt des Whiskys zu begeben, veranstaltet die TÜV SÜD Akademie am 10. Oktober und 21. November ab 17.30 Uhr ein exklusives Tasting in der Whisky-Lounge – in gemütlicher Club-Atmosphäre zeigt sich das Training Center Nürnberg einmal von seiner anderen Seite.
Von Thomas B. Ide namhafter Whisky-Experte und Managing Director einer der führenden Whisky-Seminaranbieter THE WHISKY CHAMBER erfahren die Teilnehmer Spannendes zu den historischen Hintergründen der Spirituose: von den Anfängen des „Wasser des Lebens“ als Medizin der schottischen Mönche („uisce beatha“, gesprochen ischke ba) bis hin zu den dunklen Kapiteln der kriminalisierten Schwarzbrennereien. Dann wird die Whisky-Herstellung beleuchtet - die unterschiedenen Methoden sind der Grund für die vielen Geschmacksnuancen des Whiskys: Welche unterschiedlichen Getreide-Sorten und welche Brennarten (mit oder ohne Torf) gibt es in den verschiedenen Ländern? Welche Brennblasen, zum Beispiel Pot Stills, bieten welche Vorteile? Wie werden die Fässer gelagert? – So ist zum Beispiel die Lagerung am Meer für den salzigen Geschmack bestimmter Scotchs verantwortlich. Und welchen Einfluss haben die verschiedenen Fassarten und -größen auf den Geschmack? - Oft wird der Whisky nochmals umgefüllt in gebrauchte Fässer, wie ehemalige Portwein-Fässer, um dem Whisky eine spezielle Note zu verleihen.
Dann geht es ans Degustieren: Wie trinkt man Whisky eigentlich stilgerecht? – Thomas B. Ide führt vor, wie Kenner die Flüssigkeit betrachten, riechen (nosen) und versuchen, die verschiedenen Geschmacksnuancen heraus zu finden. Dazu mischt man – Schotten und Iren trinken Whisky und Wasser oft 1:1 – tröpfchen-weise Wasser dazu, so werden vor allem bei Fass-Stärke abgefüllten hochprozentigen Whiskys über 60% vol. Alkohol die Aromen hervorgelockt. Getastet werden sieben aus verschiedenen Ländern ausgewählte Drinks: aus Schottland, Irland, den USA, Japan (hier steht die weltgrößte Destillerie), Deutschland, Frankreich, Australien, Neuseeland und Indien. Rauchig, salzig, mild, samtig oder fruchtig mit kräftigem Abgang – in der Lounge-Runde werden die verschiedenen Geschmackserlebnisse besprochen und: jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit seinen persönlichen Lieblings-Whisky zu finden. Auch für die gute Basis ist gesorgt: Nach dem Tasting werden feine Häppchen gereicht.
| „Wie bei einem guten Malt reifen Trinkgenüsse, Wissen und Kontakte Jahr um Jahr. Deshalb wuchs bei mir nicht nur die eigene Sammlung echter Raritäten, es reifte auch der Entschluss aus der Jahrzehnte langen Passion eine echte Profession zu machen: Nach der Selbstständigkeit als professioneller Whisky-Consultant folgte in 2006 die Geburtsstunde von The Whisky Chamber. Vergleichbar mit renommierten und spezialisierten Kunstgalerien bietet The Whisky Chamber einer Gruppe exquisiter Kenner und Liebhaber ausgewählte Kunstwerke und handverlesene Kostbarkeiten. Ganz besonders freue ich mich bei der TÜV Süd Akademie zu sein, weil gerade diese Organisation dafür sorgt, dass die Qualität immer im Fokus bleibt.“ Thomas B. Ide, Managing Director von The Whisky Chamber und Referent beim Whisky-Tasting der TÜV SÜD Akademie |
“Always carry a flagon of Whisky in case of a snakebite,” empfiehlt der amerikanische Schauspieler W.C. Fields und fügt hinzu, “and, furthermore, always carry a small snake.” -
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