Studiengang Master Risiko- und Compliancemanagement

  

Infoveranstaltung zum Studiengang Master Risiko- und Compliancemanagement

Montag, 13.09.2010
Hochschule Deggendorf
Nähere Informationen:

Website FH Deggendorf
daniela.kreiss@fh-deggendorf.de
Tel. 0991-3615-423

 

Erfolgreiches Risikomanagement: Lernen von BayWa, Marc O’Polo und der weltbesten Extrem- und Eiskletterin


Aktives Risikomanagement ist in aller Munde, denn mit einem individuellen „Frühwarnsystem“ können Unternehmen noch erfolgreicher arbeiten. Große Unternehmen wie die BayWa AG und der Modehersteller Marc O’Polo haben Risikomanagement seit Jahren zur Chefsache gemacht. Davon berichteten Unternehmensvertreter auf der Jahrestagung der Risk Management Association e.V. (RMA) in München, auf der auch das Weiterbildungszentrum der Hochschule Deggendorf (d i m t - Deggendorf Institute of Management & Technology) vertreten war.

 

Prof. Dr. Josef Scherer, Andreas Mühlbauer und Julia Dullinger präsentierten dort den deutschlandweit einzigartigen Studiengang Master Risiko- und Compliancemanagement. Der weiterbildende Studiengang ist ein wichtiger Schritt zur Professionalisierung des Risiko- und Compliancemanagements in der Praxis. Ziel ist eine optimale Verknüpfung von Theorie und Praxiswissen, um so Nachwuchsführungskräfte bestmöglich auf die Anforderungen im Bereich Risikomanagement und Compliance vorzubereiten.


Alle Referenten und Teilnehmer waren sich darin einig, dass nicht nur die Banken in der Folge der Finanzkrise ihr Risikomanagement professionalisieren werden. Auch viele Industrie- und Handelsunternehmen wurden davon überrascht, als sich die US-amerikanischen Hypothekenrisiken auf Welttournee begaben. Nur die wenigsten Unternehmen hatten dieses Szenario in ihren Frühwarn- und Risikomanagement-Systemen antizipiert.


Rudolf Keßler, Leiter des Kreditwesens der BayWa AG, sieht in einem aktiven Risikomanagement eine große Chance für ein verbessertes Zahlungs- und Mahnwesen. „Bestes Inkasso ist vermiedenes Inkasso“, so Keßler. Die BayWa habe ein  standardisiertes System installiert, das Vertrieb und Kreditwesen aktiv unterstützt. Damit konnten seit 2002 die Forderungen, die ins gerichtliche Inkasso bzw. Insolvenzverfahren gehen, um etwa 80% reduziert werden.


Jürgen Hahn, Geschäftsführer bei Marc O’Polo wies auf die positiven Erfahrungen hin, die das Unternehmen mit einem integrierten Risikomanagement gemacht hat. Das zieht sich durch alle Bereiche wie Mietvertragswesen, Personal und Markenwahrnehmung. Der Draht zu Kunden und Mitarbeitern ist der Schlüssel zu Erfolg im Modemarkt. Deshalb führt Marc O’Polo halbjährliche Orientierungsgespräche mit Mitarbeitern durch, analysiert die Fluktuation systematisch und befragt Kunden sowie das Verkaufspersonal regelmäßig. 


Mit einem Risikomanagement der ganz anderen Art beeindruckte Daniela Jasper, eine der weltbesten Eiskletterinnen. Die Sportlerin zeigte interessante Parallelen zwischen dem Extrembergsteigen und der Wirtschaft auf. Der Berg fordere vorausschauendes und besonnenes Handeln. Bei veränderten Rahmenbedingungen wie Regen oder Schnee müsse man umkehren und den Gipfel ein anderes Mal erklimmen. Auch 400 m vor dem Ziel seien Selbstüberschätzung und Verkennung der Realität lebensbedrohlich.


Wer sich im Bereich  Risiko- und Compliancemanagement  gezielt weiterbilden möchte, kann ein berufsbegleitendes Master- Studium an der Hochschule Deggendorf aufnehmen.

 

Eine Infoveranstaltung findet am 13. September 2011 statt. Um Anmeldung wird gebeten: oder Tel. 0991/3615-423.
Website FH Deggendorf

 


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