Funktionale Sicherheit DIN EN 61511
Sicherheitstechnische Systeme in verfahrenstechnischen Anlagen
Die Sicherheit von Anlagen der Prozessindustrie, wie z. B. Chemieindustrie, Raffinerien, Öl- und Gasförderung, Papierherstellung oder die konventionelle Stromerzeugung, wird zunehmend durch geeignete elektrische, elektronische oder programmierbare elektronische Systeme (E/E/PES) realisiert. Die dafür zugrunde liegende Norm DIN EN 61511 ist innerhalb des Rahmens der IEC 61508 auf die Prozessindustrie zugeschnitten. Sie beschreibt ausführlich den Weg zum Nachweis der funktionalen Sicherheit sicherheitstechnischer Systeme in verfahrenstechnischen Anlagen.
Aber auch wenn andere Technologien zur Realisierung logischer Steuerungen verwendet werden, sollten die grundlegenden Prinzipien dieser Norm in entsprechender Weise angewendet werden.
TÜV SÜD bietet
- Planern, Errichtern und Anwendern sicherheitstechnischer Systeme Unterstützung in allen Fragen der Qualität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit ihrer Anlagen bei der Umsetzung der DIN EN 61511 in jeder Phase des Sicherheitslebenszyklus.
- Erstellung der nach DIN EN 61511 nötigen Gefährdungs- und Risikoanalyse zur Spezifikation der Anforderungen an Sicherheitsfunktionen und Sicherheitsintegrität.
- Betreibern und ihren Zulieferern eine Bestätigung der Anwendbarkeit gewählter sicherheitstechnischer Systeme für Sicherheitsfunktionen entsprechend der SIL-Anforderung.
- Hilfe bei der Einführung des Functional Safety Management Systems (FSM-System)
- Zertifizierung der erfolgreichen Anwendung für den Einsatz sicherheitstechnischer Systeme.
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