Stresstest
Prüfung und Qualitätsverbesserung von Fernleitungen mittels Stresstest
Bei neu errichteten Pipelines ist der Stresstest als Festigkeits- bzw. Abnahmeprüfung ein integrales und wirtschaftliches Prüfverfahren, um eine betriebssichere Leitung zu erzielen. Besonders bewährt hat sich der Stresstest als Rehabilitationsprüfung an fehlerbehafteten älteren Leitungen.
| Nach der Überprüfung mit dem Stresstest zeigen Pipelines wieder ein einwandfreies Betriebsverhalten. | |
Experten von TÜV SÜD haben dieses Testverfahren entwickelt und in rund 1.500 Tests weltweit erprobt.
Bis heute ist während der nachfolgenden Betriebszeit weder ein Bruch noch eine Leckage an den getesteten Leitungen aufgetreten. | |
Der Stresstest ist eine Erweiterung der Wasserdruckprüfung. Er belastet als echte Festigkeitsprüfung und Belastungsprobe alle Rohre einer Fernleitung bis in die Nähe der tatsächlichen Streckgrenze, ohne in den schwächsten, fehlerfreien Rohren die zulässige Dehnung zu überschreiten. Durch die hohe Belastung beim Stresstest werden Fehlstellen in den Rohren rechtzeitig erkannt und eliminiert, bevor es zum Schaden kommt.



