Pistenraupe
Pistenraupen der PRINOTH AG von TÜV SÜD zertifiziert.
Auf der Piste sicher unterwegs
(Januar 2009)
Im Rahmen der Anwendung der neuen Europäischen Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, setzt die italienische PRINOTH AG als führender Hersteller von Pistenfahrzeugen auf das Know-how von TÜV SÜD. Eine wesentliche Änderung der Richtlinie betrifft strengere Anforderungen an Risikoanalyse und Risikomanagement. Die TÜV SÜD-Experten haben die Pistenraupenmodelle von PRINOTH erfolgreich getestet und zertifiziert.
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Die Modelle von PRINOTH haben alle neun Tests von TÜV SÜD Industrie Service erfolgreich bestanden und erhalten dafür das entsprechende Zertifikat. |
Die Europäische Maschinenrichtlinie regelt das Inverkehrbringen von Maschinen in der Europäischen Union. Mit der Neufassung der Richtlinie hat das Europäische Parlament die Sicherheitsanforderungen deutlich erhöht.
Einige wichtige Änderungen der Maschinenrichtlinie: |
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Um auf Nummer sicher zu gehen, hat die PRINOTH AG alle Pistenraupen-Modelle von Experten der TÜV SÜD Industrie Service GmbH überprüfen lassen. „Als führender Hersteller von Pistenfahrzeugen haben wir zwar umfangreiche Erfahrungen mit der alten Maschinenrichtlinie und den entsprechenden "Konformitätserklärungen“, sagt Martin Runggaldier, technischer Leiter bei der PRINOTH AG. „Aber die Ausweitung der Risikoanalyse stellt uns vor eine Aufgabe, bei der wir lieber auf das spezielle Know-how von ausgewiesenen Risikomanagement-Experten vertrauen.“
Im Auftrag von PRINOTH hat TÜV SÜD Industrie Service die nötigen Tests für die Konformitätserklärung definiert und durchgeführt sowie die entsprechenden Messungen und Prüfberichte kontrolliert. „Wir haben beispielsweise bei den EMV-Prüfungen oder den Roll-Over-Protection-Tests mit den Prüfinstituten zusammengearbeitet, auf die PRINOTH auch in der Vergangenheit vertraut hat“, erklärt Dr. Ralph Schirmer, Leiter der Zertifizierstelle von TÜV SÜD Industrie Service. „Zusätzlich haben wir in einigen Bereichen unser eigenes Know-how und unsere Erfahrungen eingebracht.“ Das gilt beispielsweise für den Schwingungstest beim Sitz oder für die Vibrationsmessung nach der EU-Vibrationsrichtlinie 2002/44/EG, das gilt aber vor allem für die Durchführung der geforderten Risikoanalyse. Für diese Analyse haben die Risikomanagement-Experten von TÜV SÜD Industrie Service mit Hazard Pro ein Softwareinstrument entwickelt, das die Kategorisierung der möglichen Gefahren nach Häufigkeit und Auswirkung ermöglicht.
Vorteile auf einen Blick: |
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