CSA & SIEF
Stoffdaten für experimentelle Studien im Rahmen der CSA und SIEF
Alle ermittelten Stoffdaten sind zu bewerten, um sicherzustellen, dass diese ausreichend sind, um einen Stoff als PBT- oder vPvB-Stoff zu klassifizieren oder zu kennzeichnen bzw. um Dosis-Wirkungsdaten für die Stoffsicherheitsbeurteilung (chemical safety assessment, CSA) abzuleiten. Die Informationen sind bezüglich ihrer Vollständigkeit (erfüllen die verfügbaren Daten die Informationsanforderungen von REACH) und Qualität (Relevanz, Zuverlässigkeit und Eignung) zu beurteilen. Bei den Verhandlungen in den SIEFS zählen die Kosten für die gemeinsame Datennutzung zu den wichtigsten Themen. Qualitativ hochwertige Daten verkaufen sich zu einem höheren Preis als Daten von niedrigerer Qualität. Das Ziel, die Datenqualität zu bewerten entspricht den Anforderungen der REACH-Verordnung.
TÜV SÜD validiert die Vollständigkeit und Zuverlässigkeit vorhandener Untersuchungen und Studien.
Der Begriff Zuverlässigkeit bezeichnet die Qualität eines Prüfberichts bzw. einer Veröffentlichung und bezieht sich dabei auf ein möglichst standardisiertes Verfahren und die Art, in der das experimentelle Vorgehen sowie die Ergebnisse beschrieben werden, um die Eindeutigkeit und die Plausibilität der Erkenntnisse zu belegen. Dabei ist zwischen zuverlässigen Methoden und zuverlässigen Informationen zu unterscheiden.
Die Einstufung nach Klimisch unterscheidet vier Kategorien der Zuverlässigkeit:
1. Zuverlässig ohne Einschränkung
2. Zuverlässig mit Einschränkung
3. Nicht zuverlässig
4. Nicht zuzuordnen
Bei Bedarf geben wir Ihnen Empfehlungen, wie Sie Datenlücken schließen können. Dabei ist es unser Ziel, möglichst viele Daten aus bereits bestehenden Untersuchungen zu verwenden.
Dies erreichen wir mit Hilfe der folgenden Methoden |
Für Humandaten bieten wir folgende Leistungen:
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