FSME durch Zeckenstiche – die Impfung schützt
FSME durch Zeckenstiche – die Impfung schützt
Zecken können beim Stich zwei Erkrankungen übertragen:
- Frühsommermeningoenzephalitis (FSME) durch Viren, die eine Entzündung von Gehirn und Gehirnhaut hervorrufen. Gegen FSME kann man sich impfen lassen.
- Borreliose durch Bakterien, die Entzündungsreaktionen im ganzen Körper verursachen, z.B. in Gelenken, Herz und Nervensystem. Es gibt keine Impfung gegen Borreliose.
Die „Ständige Impfkommission“ am Robert-Koch-Institut (STIKO) empfiehlt die FSME-Schutzimpfung für
- Personen, die in FSME-Risikogebieten der Gefahr von Zeckenstichen ausgesetzt sind
- Personen, die durch FSME beruflich gefährdet sind (z. B. Forstarbeiter in Risikogebieten)
Auf dieser Karte
können Sie nachsehen, ob Sie in einem Risikogebiet leben, arbeiten oder Urlaub planen - dann könnte für Sie eine Impfung gegen FSME sinnvoll sein.
Ein zeitlich begrenzter Impfschutz (z.B. für Urlauber) erfordert mindestens zwei Impfungen; für länger bestehenden Impfschutz sind anfangs drei Impfungen notwendig. Auffrischimpfungen werden in Abständen von 3 bis 5 Jahren empfohlen.
Trotz Impfung wichtig: Zeckenstiche vermeiden
- nach Aufenthalt im Wald/Garten den Körper nach Zecken absuchen
- Zecken schnellstmöglich entfernen: mit der Dauer der Blutmahlzeit steigt das Ansteckungsrisiko!
- Optimale Bekleidung: langärmeliges Hemd, lange Hose, Socken mit langem Schaft, Hosenbeine in Socken stecken, feste Schuhe. Helle Kleidung erleichtert das Auffinden der Zecken.
- Zeckenabweisende Lotionen („Repellents“) bieten Schutz für einige Stunden, also ggf. mehrmals auftragen
Wie entfernt man Zecken richtig?
- Mit feiner Pinzette direkt hinter dem Kopf fassen
- langsam und gleichmäßig ziehen, nicht drehen, Körper der Zecke nicht quetschen
- Zecke nicht mit Öl oder Klebstoff ersticken
- danach Stichstelle desinfizieren



