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Die medizinische Untersuchung bei der MPU

Die medizinische Untersuchung

Im Untersuchungsgespräch (Anamnese) verschafft sich der Arzt einen Überblick über Ihre gesundheitliche Vorgeschichte, eventuelle Erkrankungen, Medikamenteneinnahme und das aktuelle Befinden.

Die körperliche Untersuchung beschränkt sich auf das, was bei Ihrer MPU-Fragestellung wichtig ist. Sie fällt also bei Alkohol oder Drogen etwas umfangreicher aus als bei Punkten in Flensburg, wo meist das Gespräch genügt. Erhoben wird:

  • Körperlicher Untersuchungsbefund (körperliche Allgemeinzustand, bei Drogen/Alkohol Überprüfen ob Alkohol/Drogenbedingte Schäden, z.B. bei der Leber erkennbar sind)
  • Neurologischer Untersuchungsbefund (Hirnnerven, Reflexe, Koordinationsprüfung)
  • orientierende psychiatrische Untersuchung

Laborbefund

Alkoholfragestellung

Bei Alkoholfragestellung findet noch eine Blutuntersuchung statt. Dabei werden die Leberenzyme GOT, GPT und Gamma-GT erhoben. Damit lässt sich überprüfen, on aktuell Alkoholbedingte Leberschäden vorliegen.

Da sich diese Werte jerdoch schnell verändern können macht es ggf. Sinn wenn Sie vor einer MPU regelmäßig (alle 2-3 Monate) diese Werte überprüfen lassen und zur MPU mitbringen.

Wenn Sie vor einer MPU Ihren Alkoholverzicht dokumentieren wollen ist unser Abstinenz-Check genau das richtige für Sie.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Belege Sie in Ihrem Fall das vor einer MPU sammeln sollten: Mit einem Beratungsgespräch helfen wir Ihnen gerne weiter.

Drogenfragestellung

Bei Drogenfragestellung findet noch eine Urinuntersuchung statt. Gesucht werden Substanzen und Abbauprodukte von: Opiaten, Methadon, Cannabinoiden, Amphetaminen und Amphetamin-derivaten, Kokain und Benzodiazepinen. Zusätzlich wird der Urin auf seinen Verdünnungsgrad hin untersucht (Kreatininbestimmung) um falsch negative Befunde auszuschließen.

Da jedoch Drogen und deren Abbauprodukte nur für einen sehr kurzen Zeitraum Nachweisbar ist empfiehlt es sich den Drogenverzicht durch Drogenscreenings zu belegen.

Auch hier gilt: Bei einem ärztlichen Orientierunggespräch bei Drogenauffälligkeit oder einem Beratunggespräch können Sie sich genau informieren, welche/wie viele Abstinenzbelege in Ihrem speziellen Fall sinnvoll sind.

Das ärztliche Gespräch

Bei Alkohol- und/oder Drogenaufälligkeit wird auch der Arzt mit Ihnen ein Gespräch zum früheren und heutigen Umgang mit Alkohol/Drogen führen, um sich darüber aus medizinischer Sicht ein Bild machen zu können.

Wollen Sie sich einen Eindruck verschaffen, wie eine medizinische Untersuchung aussieht? MPU im Film.

 

 


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