TÜV SÜD eröffnet E-Tankstelle in Hamburg
Deutschland braucht intelligentes Gesamtkonzept für E-Mobilität
Hamburg/München. TÜV HANSE hat am Mittwoch, 24. Februar, in Hamburg ein Pilotprojekt für Elektro-Mobilität gestartet – mit seiner ersten Tankstelle für Elektrofahrzeuge. Die Partner:
TÜV HANSE-Mutterkonzern TÜV SÜD, Energieversorgungsunternehmen RWE und der Unternehmer Sirri Karabag, der zur Zeit eines der größten E-Flotten-Projekte in Deutschland betreibt . „Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag für die E-Mobilität und bieten an der Elbe ein ganz konkretes Beispiel, wie die Fortbewegung der Zukunft im urbanen Raum erfolgreich umgesetzt werden kann“, so Dr. Axel Stepken, TÜV SÜD-Vorstandsvorsitzender, bei der Einweihungsfeier. Dr. Stepken unterstrich bei der Eröffnung der Stromtankstelle die Notwendigkeit einer staatlichen Förderung, damit sollte die E-Mobilität rasch zum Erfolg werden.
Die Eröffnung von Stromzapfsäulen ist mehr als nur ein Baustein im E-Mobilitätskonzept für die Hansestadt, das die TÜV SÜD-Tochter TÜV HANSE zusammen mit ihren Partnern koordiniert. TÜV SÜD unterstreicht damit in Hamburg seine Strategie als Prozesspartner für die E-Mobilität. „Das Projekt beinhaltet alle Kriterien für eine erfolgreiche Umsetzung eines Mobilitätskonzepts. Wir wollen aufzeigen, wie ein intelligentes Gesamtkonzept für E-Mobilität aussehen kann“, so Dr. Stepken. So berät und zertifiziert TÜV SÜD rund um das Thema regenerative Energien, ist Partner bei Homologation und Zulassung der Fahrzeuge, stellt über die E-Tankstellen den Strom bereit und sammelt darüber intensiv Erfahrungen, wie ein funktionierendes Infrastrukturnetz für E-Mobilität aussehen muss und wie Stromtankstellen gesichert werden müssen.
In diesem Jahr gehen noch weitere zwei Tankstellen bei TÜV HANSE in Betrieb. Die Pläne für eigene Aufladestationen sind entstanden, als TÜV HANSE im vergangenen Jahr die ersten Karabag-Elektrofahrzeuge in Hamburg für die Straße zugelassen hat. Dazu Klaus Balow, Geschäftsführer von TÜV HANSE: „Eigene Elektrofahrzeuge und die E-Tankstellen bieten uns als Sachverständige die Möglichkeit, die Komponenten der E-Mobilität zu untersuchen. Wenn wir wissen, wie die Fahrzeuge tagtäglich genutzt werden und wie die Aufladung praktisch durchgeführt wird, können wir daraus Rückschlüsse für die weitere Entwicklung ziehen.“



