Case study organic wine
Carbon footprint of organic wines certified
On behalf of the vineyard Viñedos Emiliana, TÜV SÜD certified the product carbon footprint of five organic wine ranges, confirming that all CO2 emissions had been offset.
Providencia (Chile) / Munich (March 2010).
An increasing number of companies are opting for certification of the carbon footprints of their products. Viñedos Emiliana commissioned the experts at TÜV SÜD to put their products to the test. The Chilean company is one of the leading producers of premium organically grown wines. To achieve carbon neutrality for its wine, the wine producer must systematically record, reduce and also offset the CO2 emissions caused during wine production.
Drawing up a carbon footprint
To draw up the carbon footprint of the wines, the experts analysed not only the grape harvest and the finishing process, but also the complete supply chain from the vineyard to the table. "Our experts verified on site that the vineyard reliably recorded all direct and indirect emissions in accordance with a uniform carbon footprint standard", says Thomas Claßen, Voluntary Market Project Manager at TÜV SÜD Industrie Service.
The 'product carbon footprint' (PCF, also called the CO2 footprint) summarises all greenhouse gas (GHG) emissions generated throughout a product's lifecycle. Although no ISO standard has yet been drawn up, companies already need to begin contributing to mitigating climate change. The certification of the Chilean wine was based on the Standard Public Available Specification 2050 (PAS 2050:2008) developed by the British Standards Institution (BSI).
Offsetting of emissions confirmed
To offset all product-related CO2 emissions, the vineyard purchased certificates in a climate-change project based on the VCS and Social Carbon standards. All of the five certified organic wine ranges were awarded TÜV SÜD's own "Carbon neutral" mark. The certification process centred around a comprehensive list of criteria with high requirements. By conducting annual surveillance audits, the experts verify the ongoing compliance with the certification criteria.
"This third-party certification of our products' carbon footprint enables us to present a transparent account of the emissions related to wine production" says Maria de la Luz Tirado Concha, Sustainable Department Manager and Project Manager at Viñedos Emiliana. "On this basis, we can identify potential areas of saving throughout the process chain and develop measures for CO2 reduction."
Benefits at a glance: |
|
TÜV SÜD experts certify not only product carbon footprints, but also companies' output of greenhouse gases (corporate carbon footprint) and certify carbon-neutral operations based on TÜV SÜD's own "Carbon Neutral" standard. Find out more at: www.tuev-sued.de/climatechange
TÜV SÜD hat das Grosskraftwerk Mannheim bei einem Innovationsprojekt für gesteigerte Anlagenwirkungsgrade unterstützt
Dezember 2011
Europas Steinkohlekraftwerke erreichen derzeit Wirkungsgrade zwischen 35 und 40 Prozent. Im Grosskraftwerk Mannheim (GKM) wird nun daran gearbeitet, mit gesteigerten Betriebstemperaturen den Anlagenwirkungsgrad vor Ort weiter zu erhöhen. Als beratende Partner begleiten die Experten von TÜV SÜD das Projekt. „Wir schätzen den innovativen Ansatz von TÜV SÜD und die Bereitschaft, neue Wege zu ermöglichen“, sagt Dr. Karl-Heinz Czychon, technischer Vorstand der Grosskraftwerk Mannheim AG.
In einem Kohlekraftwerk erfolgt die Stromerzeugung über eine Turbine, die durch etwa 530°C heißen Dampf angetrieben wird. Um einen höheren Wirkungsgrad bei einem solchen Kraftwerk zu erreichen, sollen für künftige Kraftwerke die Betriebstemperatur und der Druck gesteigert werden. „Gesteigerte Wirkungsgrade können mit vertretbaren Investitionen gelingen. Und sie sind ein wichtiger Schritt hin zu einer klimaschonenderen Energieerzeugung“, sagt Hans Christian Schröder, Leiter Kraftwerks- und Anlagenservice bei TÜV SÜD Industrie Service.
Der Anlagenwirkungsgrad wird in zwei Schritten erhöht:
Verbesserung des thermischen Wirkungsgrades von bisher rund 40 auf rund 50 Prozent durch die Erhöhung der Betriebstemperatur auf über 700°C.
Dies gelingt nur mit neuen Materialien, da die Materialbelastungen enorm hoch ist: Rohre glühen kirschrot, der Druck in ihrem Inneren liegt bei mehr als 200 bar und damit hundertmal höher als im Heizungskessel eines Wohngebäudes.Optimierte Regelstrategie, um die Einspeiseenergie (Strom und Fernwärme) vermehrt bedarfsgerecht bereitzustellen.
Hierzu wird die Regelungsstruktur aller Energieerzeugungsanlagen, die im Netzverbund stehen mit den Anforderungen eines modernen Netzbetriebs abgeglichen.
Neue Werkstoff- und Regelkonzepte erforderlich
Um diesen besonderen Anforderungen zu begegnen, sind neue Werkstoffkonzepte und andere Regelungsstrukturen notwendig, die den Gesamtkontext adressieren. Bei der Fertigung der neuen Komponenten betrifft das bspw. die begleitende Qualitätssicherung und die Prüfkonzepte. Alles muss exakt auf die späteren betrieblichen Anforderungen abgestimmt sein. Für eine verlässliche Datenbasis haben das GKM und TÜV SÜD zusammen mit weiteren Partnern das Innovationsprojekt »725°C Hochtemperatur-Werkstoff-Teststrecke« ins Leben gerufen. Bei dem seit 2008 laufenden Materialtest werden bis 2015 die Nutzungsanforderungen in wenigen Jahren simuliert, die sonst im Lauf von 40 Jahren auftreten. Schon die ersten Ergebnisse waren wichtige Bausteine für die Planung und spätere praktische Umsetzung der Steigerung des Anlagenwirkunsgrads.
Dr. Karl-Heinz Czychon: „Mit TÜV SÜD haben wir einen Partner, der breites Know-how in den verschiedensten Bereichen der Verfahrens- und Kraftwerkstechnik mitbringt. Die umfassende Begleitung war mitentscheidend für den bisherigen Erfolg unseres Innovationsprojekts zu neuen Werkstoffen.“
Vorteile auf einen Blick: |
|

