Referenzen & Lösungen

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Konkret: "Mehr Wert"-Lösungen für unsere Kunden

TÜV SÜD schafft mehr Sicherheit und wirtschaftlichen Mehrwert und stärkt so die Wettbewerbsfähigkeit seiner Kunden. Wie unsere Experten dies weltweit täglich tun, zeigen wir Ihnen hier in ausgewählten Beispielen, konkret und aktuell.




  

Erstes Zertifikat für energieeffiziente Aufzüge vergeben

München/Wiedenzhausen (Mai 2009). Bislang waren die Energieeffizienzklassen A bis G meist nur von Kühlschränken und Waschmaschinen bekannt. TÜV SÜD Industrie Service hat nun erstmals die Energieeffizienz von Aufzügen überprüft. Für insgesamt vier Besucher- und Testaufzugsanlagen in der Konzernzentrale der WITTUR Gruppe wurde das Aufzugs-Energiezertifikat nach der Richtlinie VDI 4707 vergeben. 


  

Gasversorger als klimaneutral zertifiziert

Bayern (Mai 2009). Nachhaltigkeit im Produktions- und Betriebsablauf gewinnt für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Für viele Kunden ist sie längst zu einem wichtigen Entscheidungskriterium geworden. Dem Gasversorger Erdgas Schwaben hat TÜV SÜD Industrie Service vor kurzem die Klimaneutralität bescheinigt. Das bedeutet, dass das Unternehmen im gesamten Geschäftsbetrieb nicht mehr CO2 ausstößt als es dort oder an anderen Stellen einspart.


  

Pistenraupen nach neuer Maschinenrichtlinie zertifiziert

Sterzing/Italien (Januar 2009). Ende 2009 tritt die neue Maschinenrichtlinie in Kraft. Damit steigen die Anforderungen an die Risikoanalyse und Dokumentation. TÜV SÜD Industrie Service hat für die PRINOTH AG, einen weltweit führenden Hersteller von Pistenfahrzeugen, die gesamte Modellreihe getestet und zertifiziert.


  

Weltweit erstes Joint-Implementation-Projekt registriert

Irisches Unternehmen profitiert nach Modernisierung seiner Auslandstochter in der Ukraine und kann Emissionsgutschriften in den Heimatmarkt übertragen.

Kamyanets-Podilsky, Ukraine (Mai 2007). Nach der Prüfung durch TÜV SÜD wurde das weltweit erste Joint-Implementation-Projekt (JI-Projekt) erfolgreich bei den Vereinten Nationen registriert.

Ein registriertes JI-Projekt ermöglicht Unternehmen Emissionsreduktionen im Ausland umzusetzen, was meist besonders wirksam und gleichzeitig wirtschaftlich ist. "Solche Projekte lohnen sich für die Initiatoren, weil sie für die Emissionsreduktionen entweder Emissionsgutschriften oder handelbare Zertifikate erhalten“, sagt Werner Betzenbichler,  Leiter der Abteilung Carbon Management Service bei der TÜV SÜD Industrie Service GmbH.

Durch den Transfer moderner Technologien in aufstrebende Industrienationen können Einsparungen erzielt werden, die in hoch industrialisierten Ländern kaum mit vergleichbaren Effizienzgewinnen zu realisieren sind. Davon überzeugt ist auch die irische CRH plc, Dublin, ein international führender Produzent von Baustoffen und -materialien. Durch die geplanten Investitionen von CRH plc in die Modernisierung der Zementproduktion ihres ukrainischen Tochterunternehmens Podilsky Cement, Kamyanets-Podilsky, können im Zeitraum 2009-2012 rund 3 Mio. Tonnen an CO2-Emissonen eingespart werden.

Zementproduktion modernisieren
Das Zementwerk in Kamyanets-Podilsky zählt zu den größten der Ukraine. Doch konnten hier besondere Energieverbraucher und veraltete Produktionsverfahren identifiziert werden. Zur Senkung der Emissionen schlugen die technischen Experten im Zementwerk vor, den bisherigen feuchten Produktionsprozess – der als besonders energieintensiv gilt – künftig auf ein modernes Trockenverfahren umzustellen. TÜV SÜD prüfte die Machbarkeit der geplan-ten Maßnahmen und die hieraus resultierenden Einsparungen. Das Ergebnis: ein um 53 Prozent reduzierter Energieverbrauch und damit rund 750.000 Tonnen weniger CO2-Ausstoß pro Jahr.

Für eine Registrierung prüfen
Zunächst unterzieht ein internationales Experten-Team von TÜV SÜD Industrie Service die Projektdokumentation, das so genannte Project Design Document (PDD), einer eingehenden Betrachtung. Das vom Investor vorzulegende PDD hat den Stand eines Genehmigungsantrags und muss nachweisen, dass durch die geplanten Maßnahmen tatsächlich besondere Reduktionen entstehen. Anschließend folgen eine Desktop- und eine Ordnungsprüfung sowie die Vor-Ort-Besichtigung mit Audit, zu der dann ein detaillierter Bericht erarbeitet wird. Zeigt die Prüfung, dass das Projekt genehmigungsfähig ist, kann es bei der zuständigen Lan-desbehörde und schließlich bei den Vereinten Nationen registriert werden. Nun kann der Investor mit der Umsetzung des Projekts beginnen.

Investor und Gastgeber profitieren
Für die Modernisierung des ukrainischen Tochterunternehmens wird der irische Investor CRH plc Emissionsgutschriften bzw. handelbare Zertifikate erhalten. Podilsky Cement hin-gegen profitiert vom Transfer modernster Technik und umweltschonenden Produktionsverfahren. Durch die Einbindung von TÜV SÜD erlangen alle Beteiligten Planungssicherheit – zudem wird der reibungslose Ablauf des weltweiten Emissionshandels gefördert.

Ihre Vorteile:
  • TÜV SÜD ist als erste Prüfungsgesellschaft für die Prüfung in allen Technologiefeldern zugelassen. 
  • Auf Basis belastbarer Gutachten entstehen für den Emissionshandel zugelassene Zertifikate
  • Planungssicherheit und effizienter Ressourceneinsatz durch die Beauftragung internationaler Experten
  • Umfangreiche Erfahrung aus mehr als 150 umgesetzten Klimaschutzprojekten in
    über 30 Ländern
  • Investitionssicherheit durch erstklassige Reputation von TÜV SÜD beim Klimasekretariat der Vereinten Nationen (UNFCCC - Secretariat of the United Nations Frame-work Convention on Climate Change)
  • Zugriff auf technische Kompetenz für alle relevanten Bereiche



 

 


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