Die richtige Kleidung
Sonne und Schweiß - die richtige Kleidung
Die richtige Laufkleidung gibt es in allen Varianten – und so modisch, dass man am liebsten damit ausgehen möchte. Wer darauf keinen Wert legt, kann auch mit dem alten T-Shirt seine Runden drehen. Auf einige Punkte sollten Läufer aber bei der Wahl der Kleidung achten:
Luft: Laufen ist ein schweißtreibender Sport – und es gibt keine Bekleidung, „in der man überhaupt nicht schwitzt“, wie mancher gerne formuliert. Schon beim schnellen Gehen kann der Schweiß fließen, egal was man über der Haut trägt. Moderne Textilien saugen sich aber nicht voll, sondern transportieren den Schweiß schnell nach außen und lassen ihn auch rasch verdunsten. Greifen Sie bei Laufbekleidung daher in jedem Fall zu atmungsaktiven Textilien, die zugleich hautsympathisch sind.
Das bereits getragene Freizeit-Shirt sollten Sie übrigens nicht zum Wäschesparen einfach zum Laufen anziehen: Schweiß und Rückstände von Deo können hässliche Flecken hinterlassen, die kaum mehr rauszukriegen sind.
Sonne: Dünne Shirts schützen nicht vor UV-Strahlen. Wer daher lange in praller Sonne läuft, sollte sich am ganzen Körper eincremen oder Bekleidung mit UV-Schutz kaufen.
Regen: Ob große Hitze oder Nieselregen – beide Wetterszenarien sorgen dafür, dass der Läufer klatschnass nach Hause kommt. Daher scheuen ambitionierte Läufer auch schlechtes Wetter nicht. Bei wasserdichter Kleidung ist aber erst recht Atmungsaktivität gefragt. Unter einer völlig dichten Regenjacke fließt nicht nur der Schweiß in Strömen, der Sportler droht auch zu überhitzen.
Wind: Von Regen oder Schweiß durchnässte Kleidung und Wind - die Kombination macht krank. So sehr Sport das Immunsystem stärkt, während der Anstrengung selbst und unmittelbar danach ist der Mensch eher anfälliger z.B. für Erkältungen. Laufbekleidung muss daher windabweisend sein. Achten Sie bei Shirts oder Jacken auch auf eine verlängerte Rückenpartie, um den unteren Rücken und die Nieren besonders vor Luftzug zu schützen.
Licht: Wer in der Dämmerung oder sogar nachts seine Runden dreht, sollte unbedingt Kleidung mit reflektierenden Streifen tragen – viele Hosen und Shirts sind bereits entsprechend ausgestattet. Alternativ gibt es im Sportfachhandel Reflektorbänder zu kaufen. Auf unbeleuchteten Wegen kommt der Läufer nicht um das „eigene Licht“ herum, speziell auf unebenen Waldwegen ist die Verletzungsgefahr durch Umknicken oder Stolpern groß. Tragen Sie hier am besten eine stabile Stirnlame mit möglichst hellem Licht.



