Nicht den Anschluss verpassen
Nicht den Anschluss verpassen
TÜV SÜD SZA Österreich wurde durch das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend als Zertifizierungsstelle für Bauprodukte nach der europäischen Norm EN 1090-1 akkreditiert und bei der Europäischen Kommission benannt. Damit kann TÜV SÜD SZA auch Hersteller von Stahl- und Aluminiumkonstruktionen zertifizieren. Diese Zertifizierung ist ab 1. Juli 2012 verpflichtend vorgeschrieben.
Nach Ablauf der Übergangsfrist dürfen in der Europäischen Gemeinschaft ab dem 1. Juli 2012 nur noch tragende Bauteile aus Stahl bzw. Aluminium in Verkehr gebracht werden, die nach den Vorgaben der EN 1090-1 mit einer CE-Kennzeichnung versehen wurden. „Mit der Ablösung der bisher national gültigen Normen im Metallbau durch die harmonisierten europäischen Normen steht auch der Metallbau vor der Europäisierung“, sagt Karl-Heinz Raunig, Leiter der Zertifizierungsstelle beim TÜV SÜD SZA Österreich. „Wir beantworten seit Jahresbeginn 2011 viele Anfragen von potenziellen Kunden aus Österreich, die an einer Zertifizierung ihres Betriebes nach EN 1090-1 interessiert sind.“ Viele Unternehmen sind bereits dabei, sich auf die Zertifizierung vorzubereiten, um den Termin 1. Juli 2012 einhalten zu können. Dennoch rät Karl-Heinz Raunig dringend: „Die Betriebe sollten sich frühzeitig informieren, um nicht den Anschluss zu verpassen und ihre Wettbewerbsfähigkeit aufs Spiel zu setzen.“
Erstinspektion und regelmäßige Überwachungen
Damit ein Hersteller von tragenden Stahl- und Aluminiumkonstruktionen seine Produkte in Verkehr bringen darf, ist der Nachweis eines funktionierenden Systems der werkseigenen Produktionskontrolle erforderlich. Der Nachweis umfasst eine Erstinspektion und regelmäßige Überwachungen durch eine Benannte Stelle. Die Überprüfungen erfolgen nicht nur auf Papier, sondern auch in den Produktionsstätten vor Ort, wo die Auditoren beispielsweise Fachgespräche mit den Schweißaufsichtspersonen führen, betriebliche Einrichtungen inspizieren und die Qualifikationen der Mitarbeiter überprüfen. Bei einem positiven Ergebnis kann das Zertifikat über die werkseigene Produktionskontrolle ausgestellt werden.
Der Hersteller erhält durch das TÜV SÜD SZA-Zertifikat die Befugnis, die Konformitätserklärung für seine Bauprodukte im Geltungsbereich der EN 1090-1 zu erstellen und die CE-Kennzeichnung an den Bauprodukten anzubringen. „Das zertifizierte Unternehmen erfüllt nicht nur öffentlich-rechtliche Vorgaben“, so Karl-Heinz Raunig. „Das Zertifikat ist aufgrund der Bekanntheit und Reputation von TÜV SÜD SZA Österreich mit Sicherheit auch ein positives Signal an potenzielle Auftraggeber.“
Kontakt: TÜV SÜD SZA Österreich, technische Prüf-GmbH, Dipl.-Ing. Karl-Heinz Raunig,
Arsenal Objekt 207, 1030 Wien, Tel. +43 1 7982626-0, Fax: +43 1 7982626-77,
Mobil: +43 664 3810602, E-Mail: kh.raunig@tuev-sued-sza.at, Internet: www.tuev-sued-sza.at
Kontakt: Dr. Thomas Oberst

